Entwicklungs­diagnostik im Überblick

Der Kinderarzt begutachtet im Rahmen der Kontrollen Ihres Kindes die sogenannten Grenzsteine der Entwicklung. Das sind Entwicklungsziele, die zwischen 90-95% der gesunden Kinder desselben Alters erreichen.

Wird so ein Entwicklungsziel nicht rechtzeitig erreicht, wird in einem zweiten Schritt nach einer möglichn Ursache für die Auffälligkeit gesucht und Fördermaßnahmen eingeleitet.

Wann ist eine Entwicklungsdiagnostik möglich?

Entwicklungsdiagnostik ist in jedem Alter der kindlichen Entwicklung möglich. Es werden die Körpermotorik (spontane ungezielte und gezielte Bewegungen), die Sprachentwicklung, die kognitive Entwicklung, die Entwicklung der sozialen Kompetenzen, die Entwicklung der emotionalen Kompetenzen, die Ich-Entwicklung und die Entwicklung zur Selbstständigkeit beurteilt.

Was sind kognititive Fähigkeiten?

Kognitive Fähigkeiten bezeichnen das Vermögen von Menschen, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft, aber auch Erinnerung, Lernen, Problemlösung und Kreativität zählen dazu. 

Welche Instrumente gibt es in der Entwicklungsdiagnostik?

Die Fertigkeiten und Fähigkeiten können mit Hilfe der Grenzsteinbögen orientierend erfasst werden.
Diese liefern wichtige Informationen über den Stand der Entwicklung des Kindes. Auf dieser Grundlage können bei möglichen Auffälligkeiten weitere Schritte einer Abklärung eingeleitet werden und individuell abgestimmte Förderungsschritte gesetzt werden.

Kann die kindliche Entwicklung positiv beeinflusst werden? 

Ja. Mit geeigneter Unterstützung können wir Entwicklungsauffälligkeiten wirksam begegnen. Wichtig ist, Förderungen möglichst früh einzuleiten. In diesem Fall sind die Chancen besonders gut, sich mit Auffälligkeiten zu befassen noch bevor sie sich verfestigen oder auf andere Entwicklungsbereiche des Kindes auswirken.

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